Transparenz: Wer ist Ody — und was steckt dahinter?

algonice arbeitet mit offenen Karten. Hier steht genau, was in deinem Workspace unter der Haube läuft. Diese Seite halten wir aktuell — wenn sich etwas ändert, steht es zuerst hier.

Wer ist Ody?

Ody ist die Persona deines algonice-Helfers — der vorkonfigurierte KI-Kollege in deinem Workspace. „Ody" ist ein Produkt-Name von algonice, kein eigenes KI-Modell. Wenn du mit Ody chattest, interagierst du mit einer künstlichen Intelligenz — nicht mit einem Menschen.

Welches Modell arbeitet dahinter?

Aktuell: Gemma 4 31B — ein offenes KI-Modell (Open Source, Apache-2.0-Lizenz, © Google). algonice hat es nicht selbst trainiert, sondern bezieht es als Dienst vom europäischen KI-Anbieter Infercom (derzeit Rechenzentrum in München, Deutschland) und hat es für deinen Workspace eingerichtet (deutsche Persona, Sampling-Einstellungen, Kontextgröße).

Das Hintergrund-Modell kann sich mit der Zeit ändern, wenn bessere offene Modelle erscheinen — der Name Ody und dein Workspace bleiben gleich. Die jeweils aktuelle Angabe findest du immer auf dieser Seite.

Steckbrief Ody (Stand: Juli 2026)

  • Was er kann: deutsche Chat-Antworten, Bilder analysieren (Vision), Web-Recherche, Erklärungen für KI-Neulinge und Halbprofis, HTML/CSS/Code-Prototypen.
  • Was er nicht ist: kein Frontier-Modell für die ganz schweren Aufgaben — dafür gibt es die optionale Anbindung eigener Zugänge (siehe unten).
  • Basis-Modell: Gemma 4 31B (Apache 2.0, © Google) — ai.google.dev/gemma
  • algonice-Anpassung: Ody-Persona (deutsch, freundlich) + Sampling-Einstellungen + Kontext-Budget für den Mehrkunden-Betrieb. Kein eigenes Training.

Wo läuft das — und wo sind meine Daten?

  • Unsere Linie: Europa als Standort. Jeder Teil deines Arbeitsplatzes läuft in der EU. Das ist das erste Kriterium, nach dem wir Anbieter aussuchen — auch beim nächsten Wechsel.
  • Dein Workspace (Chats, Dokumente, Notizen) läuft auf einem algonice-Server — derzeit in Deutschland — in deinem eigenen, von anderen Kunden getrennten Bereich.
  • Ody selbst (das Sprachmodell) läuft beim europäischen KI-Anbieter Infercom (Luxemburg) — derzeit in einem Rechenzentrum in München (Deutschland) — ohne Speicherung deiner Eingaben beim Anbieter (Zero Data Retention).
  • Deine Inhalte liegen in keiner US-Cloud. Deine Chats gehen nicht an OpenAI, Google oder Microsoft. Kein Konzern nutzt deine Daten für Training oder Werbung.
  • Web-Suchen laufen über die private Suchmaschine deines Workspace (SearXNG) — ohne Nutzerprofil.

Zum Nachprüfen statt nur behaupten: Deine Gespräche werden bei unserem europäischen Partner Infercom in einem Münchner Rechenzentrum verarbeitet, nicht gespeichert und nicht für KI-Training verwendet. Was Infercom selbst dazu vorlegt — Zertifizierungen, Aufbewahrungsregeln, Standort des Rechenzentrums — kannst du im Trust Center des Anbieters direkt nachlesen: infercom.ai/trust. Das sind die Angaben von Infercom, nicht unsere eigenen Zusagen.

Und die Einschränkung, die dazugehört: Die Rechenzentren liegen in der EU — aber bei einzelnen Anbietern gibt es Konzernbeziehungen oder Technologiepartner außerhalb der EU, deren Zugriff auf die Plattform nicht am Standort des Rechenzentrums hängt. Wir kennzeichnen diese Anbieter einzeln in Anlage 1 D des Vertrags zur Auftragsverarbeitung — lieber offengelegt als pauschal weggelassen. Dort steht auch, wer genau woran beteiligt ist.

Die Software: Odysseus (Open Source)

Dein Workspace basiert auf Odysseus, einem populären Open-Source-KI-Workspace (Lizenz: AGPL-3.0). algonice hostet, wartet und aktualisiert die Software in Europa und erweitert sie um Ody. Den Quellcode findest du hier: github.com/odysseus-dev/odysseus. Mehr dazu: Odysseus hosten lassen.

Wir hosten Odysseus aber nicht nur, wir bauen laufend daran weiter — deutsche Oberfläche, treffsichere Werkzeugauswahl, geprüfte Aktualisierungen. Was genau, steht mit Datum auf der Seite Verbesserungen: was wir zu Odysseus dazubauen →

Warum macht algonice das so? (EU-Souveränität)

Wir wollten einen Gegenentwurf bauen: dein Workspace, deine Daten, europäische Infrastruktur, DSGVO-Boden unter den Füßen — und offen nachlesbar, welches Modell gerade arbeitet. Offene Modelle machen das möglich; sie sind inzwischen richtig gut und gehören niemandem allein.

Was, wenn ich mehr Power brauche?

Ody ist bewusst „der kleine, feine Helfer" für den Alltag. Für Spezialaufgaben (z. B. sehr lange Analysen, anspruchsvolles Programmieren) schaltest du zusätzlich leistungsstarke Open-Source-Modelle wie GLM, MiniMax oder Mistral dazu — über den EU-Anbieter Cortecs (Wien), in Europa gehostet und DSGVO-konform. Und wenn du es ausdrücklich möchtest, kannst du auch US-Dienste wie Claude oder GPT anbinden — die Wahl liegt bei dir. Immer mit deinem eigenen API-Schlüssel: Du entscheidest pro Chat, wer antwortet, und behältst die Kontrolle über Kosten und Daten. Ody erklärt dir die Einrichtung, wenn du fragst.

Stand 31.07.2026: Kimi K3 ist nicht im Lieferumfang enthalten. Sollten wir es für Kunden als Bonus freischalten, dann nur über einen Partner, der uns die Verarbeitung in Europa schriftlich bestätigt hat — und nicht auf unserer eigenen Infrastruktur. In Vorbereitung ist außerdem ody-pro, das aber noch nicht im Einsatz ist.

KI-Kennzeichnung im Arbeitsplatz

Ody sagt dir, dass er eine KI ist. Der Arbeitsplatz ist als KI-Anwendung gekennzeichnet, Ody nennt sich auf Nachfrage ausdrücklich eine KI und verschweigt nie, dass er eine Maschine ist.

Erzeugte Bilder tragen eine Kennzeichnung. Jedes Bild, das im Arbeitsplatz entsteht, bekommt eine maschinenlesbare Markierung in die Bilddatei geschrieben — im selben Standardvokabular, das auch Adobe, Google und die Content Authenticity Initiative verwenden. Programme, die das auslesen können, erkennen daran: von KI erzeugt.

Ehrlich dazu: Diese Markierung steckt in den Metadaten der Datei — sie hängt an der Datei, nicht am Bildinhalt. Wer das Bild abfotografiert, einen Screenshot macht oder es durch ein Programm schickt, das Metadaten verwirft, entfernt sie. Nach heutigem Stand der Technik gibt es keine Markierung, die das übersteht; das sagt die EU-Kommission in ihrem Verhaltenskodex vom Juni 2026 selbst.

Und was das für dich heißt: Wenn du ein KI-erzeugtes Bild veröffentlichst — besonders wenn darauf echte Personen zu erkennen sind —, musst du es als KI-erzeugt kennzeichnen. Diese Pflicht trifft seit dem 2. August 2026 denjenigen, der veröffentlicht, nicht uns als Anbieter. Ein sichtbarer Satz genügt, zum Beispiel: „Dieses Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt."

Ausführlich steht das in § 4 der Nutzungsbedingungen.

KI-erstellte Inhalte auf dieser Website

Konsequent transparent: Unser Maskottchen Ody, seine Bilder und das Teaser-Video sind mit KI-Tools erstellt, die Songs im Player auf der Startseite ebenfalls (KI-Musik, erstellt und lizenziert mit Suno). Im Einführungsvideo präsentiert „Henry" — er ist ein KI-Video-Avatar, keine reale Person, und wird im Video auch so gekennzeichnet. Passt ja auch zu uns. Alle Texte schreiben und prüfen wir redaktionell selbst (mit KI-Unterstützung). Die Produkt-Screenshots zeigen die Software unbearbeitet, so wie sie läuft — aufgenommen in einem eingerichteten Beispiel-Arbeitsplatz, dessen Firma, Nutzerin und Inhalte frei erfunden sind. Für Produktbilder sehen wir uns keine echten Kundendaten an. Eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht besteht dafür nicht (EU AI Act, Art. 50 — stilisierte Grafiken und redaktionell geprüfte Texte sind ausgenommen) — wir sagen es trotzdem.

Lizenz-Hinweise

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